Projekttagebuch · Ewald 5

Kappung invasiver Gehölze

15. Januar 2026
Ziel der Maßnahme
Ausbreitung invasiver Gehölze eindämmen
Anzahl der Gehölze
18 Stk.
Gerätschaft
Kettensäge, Fällgreifer (ohne Säge und Motoröl)
Wer profitiert
Buntspecht, Grünspecht, Mittelspecht; Kleinsäuger, Singvögel; totholzbewohnende Insekten

Invasive Gehölze wie die Robinie breiten sich stark aus und verdrängen heimische Arten. Um den Konkurrenzdruck zu senken, haben wir daher Robinien sowie einzelne nicht-heimische Balsam-Pappeln entnommen.

Insgesamt wurden 5 Bäume gefällt. Bei weiteren 13 Bäumen wurde die Krone gekappt, sodass diese als stehendes Totholz verbleiben. Dabei hat der Fällgreifer, ähnlich wie beim natürlichen Abbrechen, Bruchkanten erzeugt und Fasern aufgerissen. Um einen Neuaustrieb zu verhindern, wurde am Stamm ringförmig ein Rindenstreifen entfernt (Ringelung).

Das anfallende Totholz wurde zu losen Reisighecken geschichtet oder als liegendes und stehendes Totholz belassen. Robinienstämme nutzen wir teils für Beschilderungen und weitere Reisighecken.

Impressionen

  • Kappung und Ringelung einer Robinie
    Kappung und Ringelung einer Robinie
  • Kappung von Balsam-Pappeln
    Kappung von Balsam-Pappeln
Junger Sprössling wächst aus einer Moosfläche

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