Die Robinie ist eine nicht-heimische Art, die sich gegenüber standorttypischen Baumarten häufig durchsetzt und diese potenziell verdrängt. Um eine Vielfalt standorttypischer Arten zu ermöglichen, wurden auf der Fläche daher mehrere Robinien gekappt oder gefällt. Ziel war es, den Druck durch die Robinie zu reduzieren und so das Aufkommen standorttypischer Baumarten zu fördern.
Mittelalte Robinien wurden in einer Höhe von etwa 2 bis 4 Metern gekappt und verbleiben als stehendes Totholz. Hierzu wurde zusätzlich ein Teil der Rinde und des Wasser- und Nährstoffleitsystems entfernt (Ringelung), um einen starken Neuaustrieb zu verhindern. Jüngere Robinien wurden bodennah gefällt. Die Arbeiten erfolgten mithilfe von Kletterausrüstung und Handsägen, sodass auf den Einsatz von Maschinen verzichtet werden konnte.
Die anfallenden Stämme werden auf der Fläche gelagert und künftig für Beschilderungen sowie zur Abgrenzung von Wegen und Biotopen genutzt.