Damit artenreiche Offenlandflächen und Lichtungen nicht zuwachsen, werden sie regelmäßig gepflegt. Diese Aufgabe übernahmen auf mehreren Teilflächen rund 270 Schafe und Ziegen. Sie beißen aufkommende Sträucher und Bäume ab und verhindern so, dass diese sich weiter ausbreiten. Dabei drängen sie auch invasive Neophyten zurück. Bei invasiven Neophyten handelt es sich um nicht-heimische Arten, die sich so stark ausbreiten, dass sie heimische Pflanzen verdrängen und die Artenvielfalt gefährden.
Die Beweidung fand über einen Zeitraum von einer Woche auf verschiedenen Teilflächen statt, die über Kurl verteilt liegen. So entsteht eine offene bis halboffene, vielgestaltige Landschaft – ideal für eine hohe Lebensraum- und Artenvielfalt.