Integriertes energetisches Quartierskonzept nach KfW 432 für "Oberhausen-Schmachtendorf"

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Referenz Oberhausen Auftraggeber Stadt Oberhausen

Leistungen Akteursbeteiligung, Projektmanagement

Themen KfW 432

Projektziel

Ziel des Projektes ist es, die energetische Modernisierung der Bestandsgebäude zu fördern, um eine Reduktion des CO2-Ausstoßes und eine Steigerung der Lebensqualität in Schmachtendorf zu erreichen.

Projektgegenstand

Das Quartier Schmachtendorf beherbergt etwa 5928 Einwohner in 1198 Gebäuden. Baulich besteht aus Siedlungen mit Einfamilien- sowie Mehrfamilienhausstrukturen mit bis zu 3 – ausnahmsweise auch 4 – Geschossen. Der Anteil der Mehrfamilienhäuser liegt mit 56% leicht über dem Anteil der Einfamilienhäuser.

Im städtischen Vergleich weist das Quartier eine überaus alte Bebauungsstruktur auf, wodurch insbesondere bei den älteren Beständen sichtbare Handlungs- und Anpassungsbedarfe (Fassadendämmung, Nutzung von Photovoltaikanlagen) erkennbar sind. Auf Quartiersebene wurden ca. 35% der Gebäude allein vor 1956 erbaut. Die Mehrheit der Gebäude – mit einem Anteil von ca. 41% – wurde zwischen 1956 – 1975 erbaut und somit vor dem Erlass der 1. Wärmeschutzverordnung im Jahr 1977. Lediglich ca. 7% der Gebäude wurden im Zeitraum von 1990 – 2016 errichtet.

Das Quartier Schmachtendorf weist allgemein einen hohen Energieverbrauch und Sanierungsrückstand auf. Das Quartier zeichnet sich durch eine hohe Anzahl an nicht-leitungsgebundenen (NLG) Wärmeversorgungen (z.B. Kohle, Heizöl,) aus. In dem Konzept sollen entsprechend die für das Quartier maßgeblichen Energieverbrauchs-sektoren betrachtet werden.

Im Kontext dieser genannten Themenfelder sollen konkrete Maßnahmen zur Energieeinsparung und -effizienz in einem integrierten Quartierskonzept aufgezeigt werden. Ebenso das Thema erneuerbare Energien: Photovoltaik- oder Solarthermieanlagen sind beispielsweise nur selten auf den Dachflächen im Quartier erkennbar. Im Konzept sollten dazu Aussagen getroffen werden, um in der folgenden Umsetzungsphase Maßnahmen zur Minimierung von Emissionen voranzutreiben.

Die Maßnahmen sollen in einem gemeinsamen Rahmen zu den baukulturellen Zielstellungen unter besonderer Berücksichtigung von Denkmalen, erhaltenswerter Bausubstanz und Stadtbildqualität passen.

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